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	<title>Ansichten aus dem Millionendorf</title>
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	<description>München, Tatort, Fußball und andere Belanglosigkeiten</description>
	<lastBuildDate>Wed, 08 Sep 2010 19:16:54 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Tagesabschlussgetränk</title>
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		<pubDate>Tue, 07 Sep 2010 21:36:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stadtneurotiker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tatort]]></category>
		<category><![CDATA[Dellwo]]></category>
		<category><![CDATA[HR]]></category>
		<category><![CDATA[Sänger]]></category>
		<category><![CDATA[tatort2010]]></category>

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		<description><![CDATA[770. Tatort: Am Ende des Tages (HR; EA: 05.09.2010) Ermittler: Hauptkommissarin Charlotte Sänger (Andrea Sawatzki), Hauptkommissar Fritz Dellwo (Jörg Schüttauf), Kommissariatsleiter (a. D.) Rudi Fromm (Peter Lerchbaumer), Staatsanwalt Dr. Scheer (Thomas Balou Martin) Besetzung: Rudi Fromm [jung] (Antonio Wannek), Nikolaus Graf (Richard Sammel), Nikolaus Graf [jung] (Constantin von Jascheroff), Regina &#8220;Gina&#8221; Graf (Kim Riedle), &#8220;Chabou&#8221;-Besitzer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>770. Tatort: <a href="http://www.daserste.de/tatort/sendung.asp?datum=05.09.2010">Am Ende des Tages</a> (HR; EA: 05.09.2010)</strong></p>
<table border="1" bgcolor="#DCDCDC">
<tr>
<td><font size="-4"><strong>Ermittler:</strong> Hauptkommissarin Charlotte Sänger (<a href="http://www.andrea-sawatzki.de/">Andrea</a> <a href="http://players.de/">Sawatzki</a>), Hauptkommissar Fritz Dellwo (<a href="http://www.agentur-rahn.de/schauspieler/69-joerg-schuettauf.html">Jörg Schüttauf</a>), Kommissariatsleiter (a. D.)  Rudi Fromm (<a href="http://www.agentur-stoerzel.de/peter_lerchbaumer.htm">Peter Lerchbaumer</a>), Staatsanwalt Dr. Scheer (<a href="http://www.thomasbaloumartin.de/">Thomas Balou</a> <a href="http://www.funke-stertz.de/schauspieler/martin.html">Martin</a>)<br />
<strong>Besetzung:</strong> Rudi Fromm [jung] (<a href="http://www.prisma-online.de/tv/person.html?pid=antonio_wannek">Antonio Wannek</a>), Nikolaus Graf (Richard Sammel), Nikolaus Graf [jung] (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Constantin_von_Jascheroff">Constantin von Jascheroff</a>), Regina &#8220;Gina&#8221; Graf (<a href="http://www.spiel-kind.com/">Kim Riedle</a>), &#8220;Chabou&#8221;-Besitzer Bruno Swoboda (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Georg_Friedrich">Georg Friedrich</a>), Bernadette &#8220;Rosi&#8221; Rosenhügel [Club-Angestellte "Chabou"] (<a href="http://www.angelika-bartsch.de">Angelika Bartsch</a>), Katrin Fromm [Rudis Tochter] (<a href="http://players.de">Jördis Triebel</a>), Herta Fromm [Rudis Ehefrau] (<a href="http://www.barbara-focke.de/">Barbara Focke</a>), Laurent Lenz [Buchhändler] (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Tom_Schilling">Tom Schilling</a>), Hubert Walter [Rudis Nachfolger und Fliegenträger] (<a href="http://www.bianca-junker.de/MichaelLott.htm">Michael Lott</a>), Senkel [Häftling] (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Rolf_Becker_%28Schauspieler%29">Rolf Becker</a>), Direktorin JVA (<a href="http://www.julegartzke.de/">Jule Gartzke</a>), Hans Sarkowicz [Pförtner Kommissariat] (<a href="http://www.walter-renneisen.de/">Walter Renneisen</a>), Bea Ziegler [Rudis Geliebte und Buchhändlerin] (<a href="http://www.brigitte-karner.at/">Brigitte Karner</a>),  Paul [Rudis Freund im Wettbüro] (<a href="http://www.matthiasscheuring.av-medien.org/">Matthias Scheuring</a>), Polizeianwärterin i.P. Fröhlich [bewundert Fritz]  (<a href="http://www.agenturpauly.eu/actressess/julia_hartmann">Julia Hartmann</a>), Milchmann &#8211; N.N,  Theaterkollegin von Fromms Tochter [im Stück "Lulu"] (Liese Lyon), Theaterkollege von Fromms Tochter [im Stück "Lulu"] (<a href="http://www.schauspielfrankfurt.de/ensemble/schauspieler.php?PID=34">Till Weinheimer</a>),<br />
<strong>Drehbuch &#038; Regie:</strong> <a href="http://verlagderautoren.d4v3.de/autoren/autor.php?id=441">Titus Selge</a></font></td>
</tr>
</table>
<p><img src="http://www.stadtneurotiker.org/wp-content/uploads/2010/09/tatort770-1.jpg" alt="" title="Zum Abschluss gibt&#039;s unangenehme Fragen für den ehemaligen Vorgesetzten." width="500" height="187" class="aligncenter size-full wp-image-8771" /></p>
<p>“Ich habe das Gefühl, dass wir das alles hier zum letzten Mal machen.” Charlotte Sänger irrt sich nicht, denn sie gibt mit ihrem Partner Dellwo, den sie am Ende sogar sentimental Fritze nennt, ihren Ausstand. Anstatt sich um die Nachfolge ihres inzwischen ehemaligen Vorgesetzten Rudi Fromm zu prügeln, dürfen sie in seiner Angelegenheit ermitteln und können seinen Nachfolger mit der Fliege ganz gut ignorrieren. Sie geben sich ganz harmonisch, küssen sich sogar und nehmen am Ende ein gemeinsames Tagesabschlussgetränk, also einen Absacker, zu sich. Passend zu diesem Fall müssen sie sich mit Dosenbier begnügen.</p>
<p><img src="http://www.stadtneurotiker.org/wp-content/uploads/2010/09/tatort770-3.jpg" alt="" title="" width="150" height="102" class="alignleft size-full wp-image-8791" />In der Nacht vor seiner Pensionierung gibt sich der Vorgesetzte von Dellwo und Sänger ganz seinen Gefühlen hin. Er genießt die Nacht mit seiner Freundin. Am nächsten Morgen, als er sich rasierend aus dem Bad kommt, muss er zusehen, wie sie in seinem Bett erschossen wird. Obwohl unschuldig, sieht Fromm sieht keine andere Möglichkeit als unterzutauchen. Er schafft es gerade noch, sich den Schaum aus dem Gesicht zu wischen. Zu seiner Verabschiedung erscheint er nicht.<br />
Er sieht sich mit seiner Vergangenheit konfrontiert. Vor 20 Jahren hat er nach einem Banküberfall den Komplizen Von Nikolaus Graf erschossen. Graf rächt sich nach seiner Entlassung auf seine Art. Als auch noch Fromms Tochter erstochen wird, taucht der gebrochene Polizist aus der Versenkung auf und arbeitet mit seinen ehemaligen Ermittlern zusammen.</p>
<p><img src="http://www.stadtneurotiker.org/wp-content/uploads/2010/09/tatort770-4.jpg" alt="" title="" width="150" height="102" class="alignright size-full wp-image-8793" />In ihrem letzten gemeinsamen Fall zeigen Sänger und Dellwo, daß sie Ermittler sind, die sich aufeinander verlassen können. Waren sie zuletzt mit ihren Befindlichkeiten beschäftigt, raufen sie sich wieder zusammen, um ihren pensionierten Leiter, an dessen Unschuld sie dennoch kurz zweifeln, rauszuhauen. Melancholisch und doch klar ermitteln sie in einem Fall, der für beide eine persönliche Herausforderung ist.</p>
<p>Das kann leider nicht darüber hinweg täuschen, daß &#8220;Am Ende des Tages&#8221; ein eher schwacher Tatort ist. Getragen von hervorragenden Schauspielern (vor allem Jördis Triebel und Peter Lerchbaumer) kommt die letzte Folge nur schwer in die Gänge und entwickelt sich erst nach etwa einer Stunde zu einem sehenswerten Fall. Sie hatten viele schwermütige und anstregende Fälle wie wie &#8220;Herzversagen&#8221;, skurrile wie &#8220;Wo ist Max Gravert?&#8221; und absurde, mit dem Genre spielenden wie <a href="http://www.stadtneurotiker.org/?p=4912">&#8220;Weil sie böse sind&#8221;</a> und stimmungsvolle wie <a href="http://www.stadtneurotiker.org/?p=3616">&#8220;Architektur eines Todes&#8221;</a>. Für mich waren sie das Tatort-Team des vergangenen Jahrzehnts. Es ist bedauerlich, daß die Zerwürfnisse zwischen den beiden Hauptdarstellern offenbar so groß waren, daß eine weiter Zusammenarbeit nicht möglich war.<br />
(6,5/10)</p>
<p>Joachim Król (als Essener ZDF-Samstagsermittler <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Lutter_%28Fernsehreihe%29">Lutter</a> wirklich hervorragend) und Nadine Kunzendorf treten in große Fußstapfen. Es ist ihnen zu wünschen, daß sie ähnlich starke Drehbücher bekommen wie ihre Vorgänger. Zuvor ermittelt Ulrich Tukur als Nachfolger des pensionierten Polizeirufs-110-Kommissars Keller im <a href="http://www.tatort-fundus.de/web/folgen/geplante-folgen/wie-einst-lilly.html">Jubiläumsfall zum 40. Geburtstag des Tatort das erste Mal</a>. </p>
<p><strong>Anhang</strong><br />
Hintergrund: <a href="http://www.tatort-fundus.de/web/folgen/chrono/2010/770-am-ende-des-tages.html">Tatort-Fundus</a><br />
Meinungen: <a href="http://www.diestaendigereise.de/?p=2386">Annabell</a>, <a href="http://user.in-berlin.de/~fiasko/weblog/?p=4112">Fielitz</a>, <a href="http://www.tittelbach.tv/programm/reihe/artikel-968.html">Tittelbach.tv</a>, <a href="http://tatort-forum.de/viewtopic.php?f=8&#038;t=1613">Tatort-Forum</a></p>
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		<title>Der Föderalismus als Hemmschuh</title>
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		<pubDate>Sat, 04 Sep 2010 10:04:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stadtneurotiker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kinder, Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Repräsentative Spielwiese]]></category>

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		<description><![CDATA[Von einer Kindergartenpflicht ab dem 2. Lebensjahr, wie sie Neuköllns Bezirskbürgermeister Heinz Buschkowsky im Tagesspiegel fordert, halte ich nichts. Aber er rechnet einigermaßen plausibel vor, daß die Kosten dafür kaum höher wären als derzeit. Aber er bringt abschließend das Bildungsdilemma in Deutschland sehr deutlich und unmissverständlich auf den Punkt: Wir brauchen dringend eine durchgreifende Bildungsreform. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Von einer Kindergartenpflicht ab dem 2. Lebensjahr, wie sie Neuköllns Bezirskbürgermeister Heinz Buschkowsky im <a href="http://www.tagesspiegel.de/berlin/heinz-buschkowsky-wir-verschliessen-die-augen/1918358.html">Tagesspiegel</a> fordert, halte ich nichts. Aber er rechnet einigermaßen plausibel vor, daß die Kosten dafür kaum höher wären als derzeit.</p>
<p>Aber er bringt abschließend das Bildungsdilemma in Deutschland sehr deutlich und unmissverständlich auf den Punkt:</p>
<blockquote><p>Wir brauchen dringend eine durchgreifende Bildungsreform. Dazu gehört zuerst, den Aberwitz der Bildungspolitik als Länderspielwiese zu beenden und die Kompetenz für diese Schlüsselaufgabe der Zukunft dem Bund zu übertragen.</p></blockquote>
<p>Es ist das erste Mal, daß ich bewusst wahrnehme, daß ein Politiker den bildungspolitischen Föderalismus offen kritisiert. Er hat recht: die Kleinstaaterei verhindert Bestrebungen, das elementare Thema Bildung auf eine solide und einheitliche Basis zu stellen.<br />
Sind die Kinder noch kleiner, ist der Umzug in anderes Bundesland wenig folgenreich. Spätestens bei den weiterführenden Schulen wird er für Eltern und vor allem für die Kinder zum Problem, weil es inzwischen unterschiedlichste Schullandschaften und Lehrplänen gibt, die dank der Experimentierfreudigkeit der letzten Jahre sehr unübersichtlich sind.<br />
Lehrer können nur problemlos in dem Bundesland unterrichten, in dem sie studiert haben. Ein Land hat zu wenig Lehrer, kann aber auf die überschüssigen anderer nur mit politischen Kniffen zurückgreifen.</p>
<p>Der Föderalismus ist sinnvoll und wichtig, weil z.B. eine Trambahnlinie in München nicht von Berlin aus geplant werden muss. Aber bei der BIldung ist er ein Hemmschuh und zugleich ein Alibi, die Hände in den Schoß zu legen und zuzusehen, wie die Länder dilettieren. Veranstaltungen wie Kultusministerkonferenzen sind unnötig ausgegebenes Geld, das an anderer Stelle fehlt, weil die Provinzfürsten dann doch machen, was sie wollen.<br />
Ausbaden müsse es die Kinder, gerne, wie auch von Buschkowsky, Humanressourcen genannt, und deren Eltern.</p>
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		<title>Ein Rock für den Krieg</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Sep 2010 12:12:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stadtneurotiker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bashing]]></category>
		<category><![CDATA[Mode]]></category>
		<category><![CDATA[Männerrock]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie bewirbt man einen Männerrock? Es ist wichtig, sich von eventueller Homosexualität abzugrenzen (warum, weiß ich nicht) und eine Vermischung mit Transsexuellen soll vermieden werden. So bleibt anscheinend nur das Image strotzender Männlichkeit, die den Rock notwendig macht, weil die dicken Eier unter der Hose keinen Platz haben. Der Rock als Zaubertrank, in dem man [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie bewirbt man einen Männerrock? Es ist wichtig, sich von eventueller Homosexualität abzugrenzen (warum, weiß ich nicht) und eine Vermischung mit Transsexuellen soll vermieden werden. So bleibt anscheinend nur das Image strotzender Männlichkeit, die den Rock notwendig macht, weil die dicken Eier unter der Hose keinen Platz haben. Der Rock als Zaubertrank, in dem man wie einst Obelix <del>Römer</del> Konkurrenten vermöbeln kann. Man gewinnt darin auch sicher jeden Krieg. Das suggeriert zumindest <a href="http://www.utilikilts.com/">Utilikilts</a> aus den USA. </p>
<p><object width="480" height="385"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/h-VZfWm7isw?fs=1&amp;hl=de_DE"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/h-VZfWm7isw?fs=1&amp;hl=de_DE" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="480" height="385" class="aligncenter"></embed></object><font size="-2">(Link: <a href="http://www.youtube.com/watch?v=h-VZfWm7isw">Utilikilts/YouTube</a>)</font></p>
<p>Man könnte natürlich auch mit dem Tragegefühl und dem damit verbundenen Wolbefinden werben. Aber das ist wohl zu langweilig.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Twitter-Rückblick August 2010</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Sep 2010 20:00:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stadtneurotiker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Netzwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>

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		<description><![CDATA[Seid froh, daß ich keinen Bürojob habe. Ich würde wesentlich mehr Tweets faven, wie man das heute so nennt. Die Ladezeit dieser Seite bzw. dieses Artikels würde wesentlich länger dauern. So bleiben zehn bescheidene, dennoch lesenswerte Hundertvierzigzeiler übrig. Daß München und Stuttgart eine größere Rolle spielen, ist reiner Zufall. Ich kann auch nichts dafür, daß [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seid froh, daß ich keinen Bürojob habe. Ich würde wesentlich mehr Tweets faven, wie man das heute so nennt. Die Ladezeit dieser Seite bzw. dieses Artikels würde wesentlich länger dauern. So bleiben zehn bescheidene, dennoch lesenswerte Hundertvierzigzeiler übrig.<br />
Daß München und Stuttgart eine größere Rolle spielen, ist reiner Zufall. Ich kann auch nichts dafür, daß man <a href="http://twitter.com/#search?q=%23s21">#S21</a> mit Stoibers nicht gebautem Transrapid vergleicht. Als Naturwellenträger kann ich auch nichts für Haarspray. Dennoch freue ich mich, daß die Bundesliga wieder begonnen hat. </p>
<p>Beginnen wir ganz banal:<br />
<a href="http://twitter.com/TantePolly/status/20313317903"><img src="http://www.stadtneurotiker.org/wp-content/uploads/2010/09/Twitter1008-01.jpg" alt="" title="" width="500" height="248" class="aligncenter size-full wp-image-8663" /></a></p>
<p>München ist eine sehr umstrittene Stadt, nicht nur bei den Einheimischen:<br />
<a href="http://twitter.com/bosch/status/20565242094"><img src="http://www.stadtneurotiker.org/wp-content/uploads/2010/09/Twitter1008-02.jpg" alt="" title="" width="500" height="250" class="aligncenter size-full wp-image-8664" /></a></p>
<p><a href="http://twitter.com/totaleve/status/20579529701"><img src="http://www.stadtneurotiker.org/wp-content/uploads/2010/09/Twitter1008-03.jpg" alt="" title="" width="500" height="206" class="aligncenter size-full wp-image-8665" /></a></p>
<p><a href="http://twitter.com/meiapopeia/status/21256057905"><img src="http://www.stadtneurotiker.org/wp-content/uploads/2010/09/Twitter1008-04.jpg" alt="" title="" width="500" height="269" class="aligncenter size-full wp-image-8666" /></a></p>
<p>Dennoch ist diese Stadt liebenswert, nicht nur am 1. Spieltag der neuen Bundesligasaison:<br />
<a href="http://twitter.com/amokherzchen/status/21686797687"><img src="http://www.stadtneurotiker.org/wp-content/uploads/2010/09/Twitter1008-07.jpg" alt="" title="" width="500" height="192" class="aligncenter size-full wp-image-8670" /></a></p>
<p>Und: München ist nicht Stuttgart!<br />
<a href="http://twitter.com/Trudes_Welt/status/21527582533"><img src="http://www.stadtneurotiker.org/wp-content/uploads/2010/09/Twitter1008-05.jpg" alt="" title="" width="500" height="217" class="aligncenter size-full wp-image-8668" /></a></p>
<p><a href="http://twitter.com/BrandenBlog/status/21939829795"><img src="http://www.stadtneurotiker.org/wp-content/uploads/2010/09/Twitter1008-10.jpg" alt="" title="" width="500" height="223" class="aligncenter size-full wp-image-8677" /></a></p>
<p>Machen wir uns nix vor: Weihnachten steht vor der Tür. Wer noch keine Geschenke hat, ist selber schuld.<br />
<a href="http://twitter.com/inschka/status/21912237741"><img src="http://www.stadtneurotiker.org/wp-content/uploads/2010/09/Twitter1008-08.jpg" alt="" title="" width="500" height="248" class="aligncenter size-full wp-image-8671" /></a> Ohne das Bild ist dieser Tweet natürlich nur halb so originell: <a href="http://yfrog.com/m9lw8vj">*klick*</a></p>
<p>Das geht natürlich gar nicht! Lilijana und Lothar schon, aber das nicht:<br />
<a href="http://twitter.com/chrizbbg/status/21949746414"><img src="http://www.stadtneurotiker.org/wp-content/uploads/2010/09/Twitter1008-09.jpg" alt="" title="" width="500" height="208" class="aligncenter size-full wp-image-8676" /></a></p>
<p>Und die Ausbeutung darf auch nicht übersehen werden!<br />
<a href="http://twitter.com/klatschrose/status/21641896215"><img src="http://www.stadtneurotiker.org/wp-content/uploads/2010/09/Twitter1008-06.jpg" alt="" title="" width="500" height="251" class="aligncenter size-full wp-image-8669" /></a></p>
<p>Ich bedanke mich bei <a href="http://twitter.com/TantePolly">@TantePolly</a>, <a href="http://twitter.com/bosch">@bosch</a> (<a href="http://boschblog.de">Website</a>), <a href="http://twitter.com/totaleve">@totaleve</a> (<a href="http://umdieweltundso.wordpress.com/">Website</a>), <a href="http://twitter.com/meiapopeia">@meiapopeia</a> (<a href="http://www.meiapopeia.de/">Website</a>, <a href="http://twitter.com/Trudes_Welt">@Trudes_Welt</a>, <a href="http://twitter.com/klatschrose">@klatschrose</a>, <a href="http://twitter.com/amokherzchen">@amokherzchen</a>, <a href="http://twitter.com/inschka">@inschka</a>, <a href="http://twitter.com/chrizbbg">@chrizbbg</a> (<a href="http://www.chrizblog.de/">Website</a>) und <a href="http://twitter.com/BrandenBlog">@BrandenBlog</a> (<a href="http://www.brandenblog.com/">Website</a>) für Amusement in dem gefühlten R-Monat.</p>
<p>Wer Twitter etwas gehaltvoller aufbereitetet wissen will, den verweise ich auf <a href="http://www.twitkrit.de/">Twitkrit</a>. Dort wird ein einzelner Tweet etwas ausführlicher aufgearbeitet. Lesenswert.</p>
<p>Zieht Euch warm an!</p>
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		<title>Moosach.</title>
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		<pubDate>Tue, 31 Aug 2010 19:17:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stadtneurotiker</dc:creator>
				<category><![CDATA[München]]></category>
		<category><![CDATA[Moosach]]></category>

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		<description><![CDATA[Geistig habe ich die Grenzen des Mittleren Rings nie überschritten. An die ersten vier Lebensjahre in Gronsdorf habe ich keine Erinnerungen mehr, meine anderthalbjährige Heimstatt in Fürstenried liegt auch schon 15 Jahre zurück. Mein Leben findet in Haidhausen und Neuhausen statt. Um diesen Spagat zu bewältigen, muss ich nur die Isar unterqueren. Davor lebte ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Geistig habe ich die Grenzen des Mittleren Rings nie überschritten. An die ersten vier Lebensjahre in Gronsdorf habe ich keine Erinnerungen mehr, meine anderthalbjährige Heimstatt in Fürstenried liegt auch schon 15 Jahre zurück. Mein Leben findet in Haidhausen und Neuhausen statt. Um diesen Spagat zu bewältigen, muss ich nur die Isar unterqueren. Davor lebte ich 18 Jahre in Schwabing, eines in der Maxvorstadt. Nur unbeabsichtigte Notwendigkeiten treiben mich in <del>die Provinz</del> entferntere Stadtbezirke.</p>
<p><a href="http://www.stadtneurotiker.org/wp-content/uploads/2010/08/100805_i0432_500bw.jpg" ><img src="http://www.stadtneurotiker.org/wp-content/uploads/2010/08/100805_i0432_500bw.jpg" alt="" title="" width="125" height="94" class="alignnone size-thumbnail wp-image-8117" /></a><a href="http://www.stadtneurotiker.org/wp-content/uploads/2010/08/100805_i0436_500bw.jpg"><img src="http://www.stadtneurotiker.org/wp-content/uploads/2010/08/100805_i0436_500bw.jpg" alt="" title="" width="125" height="94" class="alignnone size-thumbnail wp-image-8119" /></a><a href="http://www.stadtneurotiker.org/wp-content/uploads/2010/08/100805_i0437_500bw.jpg"><img src="http://www.stadtneurotiker.org/wp-content/uploads/2010/08/100805_i0437_500bw.jpg" alt="" title="100805_i0437_500bw" width="125" height="94" class="alignnone size-thumbnail wp-image-8597" /></a><a href="http://www.stadtneurotiker.org/wp-content/uploads/2010/08/100805_i0438_500bw.jpg"><img src="http://www.stadtneurotiker.org/wp-content/uploads/2010/08/100805_i0438_500bw.jpg" width="125" height="94" class="alignnone size-thumbnail wp-image-8599" /></a><br />
<a href="http://www.stadtneurotiker.org/wp-content/uploads/2010/08/100805_i0441_500bw.jpg"><img src="http://www.stadtneurotiker.org/wp-content/uploads/2010/08/100805_i0441_500bw.jpg" width="125" height="94" class="alignnone size-thumbnail wp-image-8602" /></a><a href="http://www.stadtneurotiker.org/wp-content/uploads/2010/08/100805_i0442_500bw.jpg"><img src="http://www.stadtneurotiker.org/wp-content/uploads/2010/08/100805_i0442_500bw.jpg" alt="" title="100805_i0442_500bw" width="125" height="94" class="alignnone size-thumbnail wp-image-8641" /></a><a href="http://www.stadtneurotiker.org/wp-content/uploads/2010/08/100805_i0443_500bw.jpg"><img src="http://www.stadtneurotiker.org/wp-content/uploads/2010/08/100805_i0443_500bw.jpg" alt="" title="" width="125" height="94" class="alignnone size-thumbnail wp-image-8643" /></a><a href="http://www.stadtneurotiker.org/wp-content/uploads/2010/08/100805_i0446_500bw.jpg"><img src="http://www.stadtneurotiker.org/wp-content/uploads/2010/08/100805_i0446_500bw.jpg" width="125" height="94" class="alignnone size-thumbnail wp-image-8594" /></a></p>
<p>Moosach beginnt zwar schon mehr oder weniger unmittelbar hinter dem Wintrichring, aber wie weit dieses für mich eigentlich unbekannte Viertel geht, war mir nicht klar, als ich einen Ausflug in die Nähe des Rangierbahnhofs planen musste. Anus mundi.<br />
Als Reisender mit öffentlichen Verkehrsmitteln, wie ich es bin, hat man während der Umsteigezeiten genügend Zeit, die nächste Umgebung zu erkunden. Auch der abschließende Fußmarsch zum Ziel lädt ein, ein wenig innezuhalten und die unbekannte Gegend auf sich wirken zu lassen. Dem Anlass entsprechend zeigte sich der Sommer von seiner allseits beklagten Seite.<br />
Der Weg für mich über einen monströsen Neubau am Bahnhof (ich vermutete die Bautätigkeit eher im <a href="http://www.muenchnerubahn.de/report/baustellenreport/moosach/">Untergrund</a>), viele schöne Reihenhäuschen umrahmt von Resten der Industrialisierung des 20. Jahrhunderts &#8211; um dann vollkommen unvermittelt im Grünen zu landen, wo ich die laute Max-Born-Straße und den Rangierbahnhof erwartet hatte.</p>
<p><img src="http://www.stadtneurotiker.org/wp-content/uploads/2010/08/100819_9978_500.jpg" alt="" title="" width="500" height="333" class="aligncenter size-full wp-image-8652" /></p>
<p>Es war meine kaputte Kamera, die mich ans Ende der Stadt zwang.  Die idyllisch gelegene <a href="http://gima-online.de/">FotoWerkstatt GIMA</a>, die übrigens schnell und günstig arbeiten, war das Zielt der Exkursion, für die man locker einen Nachmittag einplanen kannwenn man außerhalb Moosachs wohnt.</p>
<p>Die Schwarz-Weiß-Bilder, die duch Anklicken größer werden, sind mit dem iPhone entstanden, das Ende letzter Woche seinen Geist aufgegeben hat. Aber das ist wieder eine andere Geschichte.</p>
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		<title>Die Kann-aber-darf-nicht-Niederlage</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Aug 2010 10:03:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stadtneurotiker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fußball]]></category>
		<category><![CDATA[1. FC Kaiserslautern]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesliga]]></category>
		<category><![CDATA[FCB]]></category>

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		<description><![CDATA[BL 10/11 #02: 1. FC Kaiserslautern &#8211; FCB 2:0 Jetzt schreibe ich doch über dieses Spiel, von dem ich nichts gesehen habe. Ich habe die 2. Halbzeit im Radio und auf Twitter verfolgt &#8211; der Schichtdienst hat auch seine Vorteile, die sich auf diese subtile Art und Weise äußern. Der Ärger bleibt der gleiche. Denn [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>BL 10/11 #02: 1. FC Kaiserslautern &#8211; FCB 2:0</strong></p>
<p>Jetzt schreibe ich doch über dieses Spiel, von dem ich nichts gesehen habe.<br />
Ich habe die 2. Halbzeit im Radio und auf Twitter verfolgt &#8211; der Schichtdienst hat auch seine Vorteile, die sich auf diese subtile Art und Weise äußern. Der Ärger bleibt der gleiche.  Denn es gibt kaum eine Niederlage, die ungesehen so wurmt, wie die gegen Kaiserslautern, den der geschätzte Zechbauer als <a href="http://fernglasfcb.blogspot.com/2010/08/lieblingsfeind.html">&#8220;Lieblingsfeind&#8221;</a> bezeichnet. Zu recht.<br />
Die Rivalität mag nach vier Zweitligajahren zwischen zwei zwei WM-Turnieren abgenommen haben, aber so ein Spiel hat die Qualität eines Derbys gegen den Giesinger Nachbarverein. Daß mit dem Trainer Marco Kurz ein ehemaliger Giesinger auf der gegenerischen Bank hockt, ist anscheinend ein übersehenes Detail. Der versteht es auch noch seine Mannschaften gegen uns <a href="http://www.stadtneurotiker.org/?p=425">hervorragend einzustellen, wie man beim letzten Pflichtspiel sehen konnte</a>. Man kann gegen diese Mannschaft verlieren, aber man darf  es nicht. So einfach und wohl auch so schwer ist das. Dann lieber ein Hackentrick zum 1:5 von Grafite gegen den Werksclub aus der selbsternannten Autostadt. </p>
<p>Kurze Vorbereitung?<br />
Geschenkt. In der Pfalz hat man angeblich 15 neue Spieler verpflichtet, um <del>einen Sieg gegen Bayern feiern</del> die Liga halten zu können. Wir mussten nur Toni Kroos integrieren, der aber auch nur eingewechselt wurde. Die Taktik &#8220;Wir haben ein Feindbild&#8221; kann auch eine neu zusammen gestellte Mannschaft zum Erfolg führen&#8230;</p>
<p>Aber vielleicht war diese Niederlage auch nur Taktik. Wir rufen nicht alles ab, lassen die Pfälzer gewinnen, in dem Glauben, daß sie ein halbes Jahr feiern und weinselig (die diesjährigen Trikots sind ja weinrot&#8230;) einn paar Monate später wieder absteigen. Dann hätten die Mannschaft um Mark van Bommel alles richtig gemacht. Aber mir fehlt der Glaube daran&#8230;<br />
Deshalb überwiegt derzeit der Ärger über diese Niederlage vor der zweiwöchigen Länderspielpause. Es ist nicht unsere Aufgabe, den Weinkonsum in der Pfalz anzukurbeln. Frustsaufen ist mir bei so einem Spiel der sympathischere Konjunkturfaktor. </p>
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		<title>Nach dem Frühdienst</title>
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		<pubDate>Sat, 28 Aug 2010 11:04:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stadtneurotiker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schwächen und Stärken]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn der Frühdienst vorbei ist, werde ich mich zurücklehnen. Nicht in Konstanz und wohl auch nicht in der Sonne. Sei&#8217;s drum.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.flickr.com/photos/neudinho37/2755450496/" ><img src="http://farm4.static.flickr.com/3119/2755450496_6ba87b1703.jpg" width="500" height="333" /></a><br />
Wenn der Frühdienst vorbei ist, werde ich mich zurücklehnen. Nicht in Konstanz und wohl auch nicht in der Sonne.<br />
Sei&#8217;s drum.</p>
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		<title>Das stinkende Loch als Symbol</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Aug 2010 09:27:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stadtneurotiker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bashing]]></category>
		<category><![CDATA[Konsum]]></category>

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		<description><![CDATA[Meine ersten Supermarkterinnerungen liegen Jahre zurück. Es war die Zeit, als an der Obst- und Gemüsetheke eine mehr opder weniger freundliche Dame stand, die die Früchte in Papiertüten füllte, sie abwog und den Preis auf die Tüte schrieb. Wollte man Leergut zurückgeben, musste man an dem unfreundlich wirkenden Tor neben der Frischetheke klingeln und einige [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Meine ersten Supermarkterinnerungen liegen Jahre zurück. Es war die Zeit, als an der Obst- und Gemüsetheke eine mehr opder weniger freundliche Dame stand, die die Früchte in Papiertüten füllte, sie abwog und den Preis auf die Tüte schrieb. Wollte man Leergut zurückgeben, musste man an dem unfreundlich wirkenden Tor neben der Frischetheke klingeln und einige Zeit warten, bis sich ein Auszubildender und oder Student seiner leeren Flaschen annahm.</p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/faceme/2266843703/"><img src="http://www.stadtneurotiker.org/wp-content/uploads/2010/08/pfandrueckgabeautomat.jpg" alt="" title="" width="500" height="244" class="aligncenter size-full wp-image-8509" /></a><font size="-2"><em>Bildausschnitt: <a href="http://www.flickr.com/photos/faceme/2266843703/">FaceMePLS/Flickr</a>)</em></font></p>
<p>Heute wird man, nachdem man lange an der Kasse stand, zusammengeschissen, weil man sein Obst nicht abgewogen hat. Das ist doch nicht so schwer. Ja, vor allem, wenn die orange Paprika auf der symbolreichen Waage nicht zu finden ist. Das sind die Discounter mit ihrem in Plastik verpackten Biowaren natürlich praktischer.</p>
<p>Wirklich schlimm sind aber die Pfandrückgabeautomaten. Wenn sie funktionieren, dann sporadisch. Ist man endlich an der Reihe, um sein Sammelsurium aus Sahneflaschen, Joghurtgläsern und Plastikflaschen im Schlund dieser Ungetümer unterzubringen, sind viel Geduld und eine verstopfte Nase notwendig.<br />
Plastikflaschen werden nach dem ersten Versuch grundsätzlich wieder ausgespuckt. Die Fehlermeldungen sind dabei sehr kreativ. Entweder ist das Gebinde zerrissen, oder die Flasche ist defekt, oder &#8211; sehr allgmein und endgültig &#8211; die Flasche gehört nicht zum Sortiment. Das scheint sich zur Strategie entwickelt zu haben, denn inzwischen steht neben jedem dieser Maschinen ein großer Abfalleimer, in dem man das nicht angenommene Leergut hinterlassen kann.<br />
Man verbringt einige Zeit vor den Geräten, die nicht nur nicht alles annhemen, sondern auch bestialisch stinken und fürchterlich kleben. 17 verschiedene Biersorten, Säfte, Michprodukte und braune Brausen &#8211; der üble Geruch lässt einen zwei große Schritte zurücktreten. Mit dem langem Arm versucht man das Loch zu treffen, um ja nicht mit der unmittelbaren, vollgesabberten Umgebung in Berührung zu kommen.<br />
Hinterher habe ich immer das dringende Bedürfnis, mir die Hände zu waschen.<br />
Diese Auomaten sind eine eine Erniedrigung und Symbol einer Servicewüste, für die man als Dank den Liter H-Milch für 39 Cent bekommt. </p>
<p>Als ich letztens beim Warten in der Rückgabeschlange gesehen habe, wie eine Angestellte mit ihren Straßenschuhen auf das Kühlregal gestiegen ist, um Gnocchi einzuräumen, habe ich beschlossen, den Pfandbon umgehend an der Kasse gegen Bargeld einzulösen. Dafür habe ich weitere zehn Minuten gewartet.</p>
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		<title>Noch dreieinhalb Wochen&#8230;</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Aug 2010 09:21:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stadtneurotiker</dc:creator>
				<category><![CDATA[München]]></category>
		<category><![CDATA[Oktoberfest]]></category>
		<category><![CDATA[Wiesn]]></category>

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		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.flickr.com/photos/neudinho37/4911216611/" ><img src="http://farm5.static.flickr.com/4101/4911216611_41cbe0f5af.jpg" width="500" height="333" class="aligncenter"/></a></p>
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		<title>Liebe und Haas</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Aug 2010 10:24:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stadtneurotiker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fußball]]></category>
		<category><![CDATA[FCB]]></category>
		<category><![CDATA[FCB2]]></category>

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		<description><![CDATA[Martin Demichelis hat unmittelbar vor dem ersten richtigen Saisonspiel für einigen Wirbel gesorgt. Der Sitzplatz auf der Tribüne erschien ihm angemessener als der auf der Bank. Das kann man sich erlauben, wenn man verletzt, rekonvaleszent, eine überragendere WM als Thomas Müller gespielt hat oder Liebling des Trainer ist. Nichts von alle dem kann Micho auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Martin Demichelis hat unmittelbar vor dem <a href="http://www.stadtneurotiker.org/?p=8397">ersten richtigen Saisonspiel</a> für einigen Wirbel gesorgt. Der Sitzplatz auf der Tribüne erschien ihm angemessener als der auf der Bank. Das kann man sich erlauben, wenn man verletzt, rekonvaleszent, eine überragendere  WM als Thomas Müller gespielt hat oder Liebling des Trainer ist. Nichts von alle dem kann Micho auf sich vereinen. Mehmet Scholl fiel zu ihm nicht viel ein, außer der neuen Frisur: &#8220;Ein schönes Gesicht braucht Platz.&#8221; Auf der Triibüne wurde es zumindest nicht standesgemäß gewürdigt. Scholl, nach seiner freiwilligen Demission als ehemaliger Trainer der II. Manschaft inzwischen ex officio und sonst um klare Worte nicht verlegen, schwieg zu dem Thema. Mark van Bommel bemerkte nach dem Spiel vielsagend, mit ihm wieder einmal intensiv reden zu wollen; er wirkte genervt. Louis van Gaal sprach von &#8220;ein bisschen Gewöhnung&#8221; an die neue Situation. Der gelassene Eindruck des Trainers sollte aber auch für Demichelis ein Warnsignal gewesen sein.<br />
Was am Freitag als erneuter Sturm im argentinischen Wasserglas interpretiert wurde und am Wochenende im Reagenzglas der Medien entsprechend aufgearbeitet wurde, hat Bastian Schweinsteiger im gestrigen &#8220;Blickpunkt Sport&#8221; eindeutig konkretisiert:<br />
<blockquote>Wenn einer unbedingt weggehen möchte, sollte man gehen ihn lassen.</p></blockquote>
<p>Rückhalt in der Mannschaft, die sich letzte Saison nicht durch Zwist und Zerstrittenheit hervorgetan hat, sondern nach einer schwierigen Phase zueinander gefunden hat, sieht anders aus. Schweinsteiger, ganz Kapitän,  hat sehr eindeutig Position bezogen, die er in der Sendung auf die Frage nach <a href="http://www.fcbayern.telekom.de/de/mannschaften/profis/00389.php">Maximilian Haas</a> mit dem Vertrauen in Gerlands Nachwuchs bekräftigte.<br />
Schweinsteiger mag damit seinem langjährigen Mannschaftskameraden in den Rücken gefallen sein. Der Mannschaft hat er indes einen Gefallen getan. In seinen sieben Jahren hat Demichelis nur ein Jahr konstant herausragende Leistungen gezeigt. Und diese Spielzeit liegt auch schon zwei Jahre zurück. Stefan Rommel von Spox hat sicher recht  wenn er festestellt, daß Demichelis <a href="http://www.spox.com/de/sport/fussball/bundesliga/1008/Artikel/martin-demichelis-bayern-muenchen-innenverteidiger-krach-wolfsburg-wechsel-probleme-kommentar.html">&#8220;im Ausland einen sehr guten Ruf&#8221;</a> <a href="http://www.spox.com/de/sport/fussball/bundesliga/1008/Artikel/martin-demichelis-bayern-muenchen-innenverteidiger-krach-wolfsburg-wechsel-probleme-kommentar.html">&#8220;und es gute Innenverteidiger nicht im Überangebot&#8221;</a> gebe. Der Nachweis Demichelis&#8217; war indes dürftig und hält folglich dieser Argumentation nicht stand.<br />
Wahrscheinlich wird Demichelis bei Atletico Madrid oder wo auch immer der herausragende Innenverteidiger, nach dem sich die Bundesliga die Finger schleckt. Beim FC Bayern bliebe man bei siner fortwährenden seiner Anwesenheit sehr durstig..<br />
So ist ein unter Umständen dilettierender Spieler der II. Mannschaft  im ersten Profijahr leichter zu vermitteln als ein hoch dekorierter Spieler, dem man zwar ein unheimliches, aber eigentlich nie abgerufenes Potential nachsagt.</p>
<p>Demichelis&#8217; neuerliches Kaprizieren ist das letzte Argument, ihn zu verkaufen. </p>
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